5 Warnsignale mit denen dein Körper nach Schlaf schreit

5 Warnsignale mit denen dein Körper nach Schlaf schreit

Von Isabella Hresc

5 Warnsignale mit denen dein Körper nach Schlaf schreit

Auch wenn du nicht direkt mit deinem Körper kommunizierst, kommuniziert dein Körper mit dir. Hinter physischen und psychischen Beschwerden liegt meistens eine Botschaft - ein Schrei nach Hilfe und Veränderung. 

Diese 5 Warnsignale könnten darauf hinweisen, dass dein Körper unter deinem Schlafverhalten leidet und sich eine Verbesserung wünscht: 

1. Hunger und Fressattacken 

Du bist hungriger als sonst und hast vor allem nach dem Aufstehen ein großes Bedürfnis etwas zu essen? Das kann daran liegen, dass sich bei Schlaf-Entzug das "Hunger-Hormon"Ghrelin im Körper erhöht, während das "Sättigungshormon" Leptin sinkt. Daher führt chronischer Schlafmangel, bzw. eine dauerhaft niedrige Schlafqualität, häufig auch zu Übergewicht. 

2. Tagesmüdigkeit und Sekundenschlaf 

Wenn du tagsüber ständig gähnst und dir mehrmals wünscht einfach wieder zurück ins Bett zu fallen handelt es sich wahrscheinlich um ein Anzeichen eines vernachlässigten Schlafverhaltens. Viele denken, es sei normal tagsüber müde zu sein - aber das ist es nicht. Es ist meistens nicht die Schule, die Arbeit oder dein Partner, der dich müde macht - sondern deine mangelnde Schlafqualität. Diese Tagesmüdigkeit kann sogar Sekundenschlaf hervorrufen, was unter Umständen fatal enden kann. 

3. Dunkle Augenringe und Tränensäcke

Schlafmangel ist Menschen förmlich ins Gesicht geschrieben. Die Haut wirkt zerknittert und fahl und unter den Augen treten dunkle Ringe oder Tränensäcke auf, die dich schlagartig rund 5 Jahre älter aussehen lassen als du bist.  Dunkle Augenringe sind oft ein sichtbares Zeichen dafür, dass der Körper Erholung braucht, denn Müdigkeit führt zu Sauerstoffmangel im Blut, was das Blut dunkler macht und sich in den sichtbaren Augenringen äußert. 

4. Reizbarkeit und Emotionalität

Manchmal macht man aus einer Mücke einen Elefanten, weil man einfach genervt und schlecht gelaunt ist. Reizbarkeit und Emotionalität sind Folgen, die unerholsame Nächte mit sich tragen. Das liegt daran, dass unser Gefühlszentrum im Gehirn unter Schlafmangel nicht mehr zwischen rationalen und emotionalen Informationen unterscheiden kann. 

5. Abgeschwächtes Immunsystem

Wer unter chronischem Schlafmangel leidet wird viel häufiger krank, weil die Immunabwehr schlechter funktioniert als sonst. Bereits drei Stunden Schlafentzug schwächen unser Immunsystem und machen unseren Körper anfälliger für Krankheitsträger. Das liegt daran, dass die weißen Blutkörperchen bei Schlafmangel schlechter arbeiten als gewöhnlich. 

Schlafqualität und Schlafdauer haben einen wesentlichen Einfluss auf unsere Gesundheit. Chronischer Schlafmangel ist ein relevanter Risikofaktor für Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kann Alzheimer, Depressionen und andere Krankheiten begünstigen.

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